
Umschulung Maschinen- und Anlagenführer – Metall- und Kunststofftechnik
- Präsenz
- 6 Termine verfügbar
- IHK Zertifikat
-
Bildungsgutschein
- länger als 1 Jahr
Praxisnahe Kompetenzen für den professionellen Einsatz in der industriellen Produktion
Maschinen- und Anlagenführer sorgen dafür, dass moderne Fertigungsmaschinen zuverlässig arbeiten, Produktionsprozesse reibungslos ablaufen und Qualitätsstandards eingehalten werden und leisten damit einen zentralen Beitrag zur industriellen Produktion. Wenn Sie sich für Technik interessieren und beruflich neu durchstarten möchten, bietet Ihnen die Umschulung zum Maschinen- und Anlagenführer bzw. zur Maschinen- und Anlagenführerin eine hervorragende Perspektive für einen nachhaltigen Einstieg in die Industrie.
Die Umschulung verbindet fundierte Theorie mit intensiven Praxisphasen und bereitet Sie gezielt auf die Anforderungen moderner Produktionsbetriebe vor. Sie lernen, Maschinen und Anlagen einzurichten, zu bedienen, zu überwachen und instand zu halten und übernehmen Verantwortung für einen reibungslosen Produktionsablauf. Dabei erwerben Sie sowohl mechanische als auch steuerungstechnische Grundkenntnisse und entwickeln ein sicheres Verständnis für technische Prozesse.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Arbeit an Maschinen und Produktionsanlagen. Sie fertigen Bauelemente und Baugruppen, arbeiten mit Werkzeugmaschinen – auch mit numerisch gesteuerten Systemen – und lernen, technische Störungen zu erkennen und zu beheben. Ergänzend dazu werden Themen wie Qualitätssicherung, Arbeitsplanung, Prüfen und Messen sowie Sicherheits- und Umweltschutz praxisnah vermittelt.
Während der betrieblichen Erprobung wenden Sie Ihr Wissen direkt im Unternehmen an, sammeln wertvolle Berufserfahrung und knüpfen erste Kontakte in die Industrie. Die Umschulung schließt mit der anerkannten Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) ab. Eine gezielte Prüfungsvorbereitung begleitet Sie zuverlässig vom Einstieg bis zum erfolgreichen Abschluss.
Zielgruppe
Die Umschulung zum Maschinen- und Anlagenführer richtet sich an Arbeitsuchende mit technischem Verständnis und handwerklichem Geschick bzw. mit Berufserfahrung in den Bereichen Handwerk, Technik oder vergleichbaren Feldern und dem Interesse daran, vorhandenes Wissen zu vertiefen und dieses anschließend mit dem IHK-Berufsabschluss zum Maschinen- und Anlagenführer belegen zu können.
Was macht ein Maschinen- und Anlagenführer und was kann man in diesem Beruf verdienen?
Maschinen- und Anlagenführer richten Produktionsmaschinen ein, bedienen und überwachen sie während des laufenden Betriebs und sorgen dafür, dass Produktionsprozesse reibungslos ablaufen und Qualitätsstandards eingehalten werden. Sie fertigen Bauelemente, stellen Baugruppen her, arbeiten an Werkzeug- und Fertigungsmaschinen und übernehmen Wartungs- und Instandhaltungsaufgaben an technischen Systemen. Darüber hinaus sind sie in organisatorische Abläufe eingebunden, prüfen Maschinenfunktionen, messen technische Größen und tragen so aktiv zur Sicherheit und Effizienz in der Produktion bei.
Was das Einkommen betrifft, verdienen Maschinen- und Anlagenführer in Deutschland im Einstiegsbereich typischerweise rund 2.900 € bis 3.500 € brutto im Monat. Mit wachsender Erfahrung und Spezialisierungen – zum Beispiel in metall- und kunststofftechnischen Produktionsprozessen – steigt das Gehalt häufig auf rund 3.500 € bis 4.000 € monatlich oder mehr, je nach Branche, Region und Betriebsgröße.
Zugangsvoraussetzungen
Nach BBiG ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben (i.d.R. mind. Hauptschulabschluss).
Für die Teilnahme an der Umschulung zum Maschinen- und Anlagenführer sollten Sie technisches Verständnis und handwerklichem Geschick mitbringen und bestenfalls über Berufserfahrung in den Bereichen Handwerk, Technik oder vergleichbaren Feldern mitbringen. und dem Interesse daran, Den Rest lernen Sie bei uns!
Lernziele
Im Rahmen der Umschulung zum Maschinen- und Anlagenführer bereiten wir Sie - in Theorie und Praxis - gezielt auf Ihren zukünftigen Arbeitsalltag vor. Sie erwerben die Fähigkeit, Produktionsanlagen fachgerecht einzurichten, zu bedienen, zu warten und zu überwachen. Darüber hinaus lernen Sie, technische Zeichnungen zu verstehen, Arbeitsabläufe zu planen, Qualitätsstandards einzuhalten und sicherheits- sowie umweltbewusst zu arbeiten. Die Umschulung schafft damit eine solide Grundlage für den direkten Berufseinstieg oder für weiterführende Qualifizierungen in der industriellen Fertigung.
Perspektive nach der Weiterbildung
Nach erfolgreichem Abschluss der Umschulung eröffnen sich Ihnen vielfältige Einsatzmöglichkeiten in der industriellen Produktion. Absolvent:innen arbeiten unter anderem in der Metall- und Kunststoffverarbeitung, im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automobil- und Zulieferindustrie, in der Verpackungs- und Lebensmittelproduktion oder in der chemischen Industrie.
Typische Tätigkeitsfelder sind der Einsatz als Maschinen- und Anlagenführer, Produktionsmitarbeiter, Anlagenbediener oder Mitarbeiter in der Fertigungsüberwachung. Mit entsprechender Berufserfahrung und weiterführenden Qualifizierungen sind auch Entwicklungsschritte beispielsweise zur Fachkraft für Metalltechnik, zur Industriemechaniker, zur CNC-Fachkraft oder in Richtung Schicht- und Anlagenverantwortung möglich.
Die Industrie bietet stabile Beschäftigungsperspektiven und einen kontinuierlichen Bedarf an qualifizierten Fachkräften – gute Voraussetzungen für eine langfristige berufliche Zukunft.
Inhalte
Der Unterricht unterteilt sich in Theorie- und Praxisphasen:
Fachtheorie / Lernfelder
- Wirtschafts- und Sozialkunde
- Technische Mathematik
- Grundlagen der PC-Ausbildung
- Lernfeld 1: Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen
- Lernfeld 2: Fertigen von Bauelementen mit Maschinen
- Lernfeld 3: Herstellen von einfachen Baugruppen
- Lernfeld 4: Warten technischer Systeme
- Lernfeld 5: Fertigen von Einzelteilen mit Werkzeugmaschinen
- Lernfeld 6: Installieren und Inbetriebnahme steuerungstechnischer Systeme
- Lernfeld 7: Montieren von technischen Teilsystemen
- Lernfeld 8: Kennenlernen der Fertigung auf numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen
- Lernfeld 9: Instandsetzen von technischen Systemen
Fachpraxis / Lerngebiete
- Lehrgebiet 1: Zuordnen und Handhaben von Werk-, Betriebs- und Hilfsstoffen
- Lehrgebiet 2: Branchenspezifische Fertigungstechniken
- Lehrgebiet 3: Einrichten und Bedienen von Produktionsanlagen
- Lehrgebiet 4: Warten und Inspizieren von Maschinen und Anlagen
Betriebliche Erprobung
- Betriebliche, technische und kundenorientierte Kommunikation
- Planen und Steuern von Arbeitsabläufen
- Prüfen und Messen
- Qualitätsmanagement
- Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
- Umweltschutz
Prüfungsvorbereitung und Abschlussprüfung vor der IHK
Wir bereiten Sie gezielt auf Ihre Prüfungen vor und unterstützen Sie vom Einstieg bis zum erfolgreichen Abschluss.
Abschluss
- IHK-Berufsabschluss
- Teilnahmebescheinigung TÜV Rheinland Akademie
Förderung
- Bildungsgutschein
- Deutsche Rentenversicherung (DRV)
- Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (BFD)
- Qualifizierungschancengesetz (für Arbeitnehmer)